Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Sprache der Leidenschaft

Von Literatur zu Religion: Eine Lesereise

Ausstattung

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 164 S.

ISBN

978-3-943897-82-1

Preis

20,00 Eur (D) mit MWSt.

Bezug

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Die Lesereise umfasst den irischen Sagenkreis um Fionn und springt dann in die Untergänge und Aufgänge des 20. Jahrhunderts. Auf weiblicher Seite finden sich Ruth Schaumann, Ida Friederike Görres, Gertrud von le Fort und Edith Stein, auf männlicher Seite Thomas Mann, C. S. Lewis und Werner Bergengruen. Aktuell für das 21. Jahrhundert ruft der herbe Essay Boltanskis über „Europa in der Vorhölle“ nach einer neuen Klarheit des Sehens. Christentum in der Sprache der Leidenschaft? Ja, in erstaunlichen Facetten.

Inhalt

Vorwort

 

1. Sprache der Leidenschaft

„Die Melodie dessen, was geschieht ...“ Unerschöpfliche keltische Erzählfreude im Sagenkreis um Fionn

„Wein aus dem Glase der Ewigkeit“. „In Traumfarbe“ gemalte Texte: Ruth Schaumann

Heimatlosigkeit und Heimat. Eine Skizze zu Ida Friederike Görres

Ordnung oder Liebe? Zu einer schwierigen Balance in Gertrud von le Forts „Schweißtuch der Veronika“

„Vor dem Untergang bewahren ...“ Gertrud von le Fort: „Die Tochter Farinatas“

„Er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt vom Schlaf des Todes.“ Zeugt Edith Steins Pfingsthymne von einem mystischen Erleben?

„Mystik, Eros und Jungfräulichkeit“. Thomas Manns Roman „Joseph und seine Brüder“

Die böse Macht. Die Scheidung von Gut und Böse im Fantasy-Roman von C. S. Lewis

1944: Antwort auf die Zerstörung Deutschlands. Werner Bergengruen: „Die Verheißung“

 

2. Aufgelesen

„Die Lieb … wie ein Baum, wie ein Berg, wie ein See ...“ Ludwig Ganghofer: Die Trutze von Trutzberg

Wer war Friedrich der Große? Drei Ehrenrettungen von Reinhold Schneider, Jochen Klepper und Theodor Fontane

Ehre und Schande Deutschlands, Ehre und Schande Russlands. Eduard Schaper: „Der vierte König“

Europa in der Vorhölle? Eine Warnung von Luc Boltanski

 

3. Lesereise

Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren: das Buch der Welt. Ein Nachwort

Zur Autorin
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Bis Frühjahr 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden, ist nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald;
sie gründete und leitete dort bis 2026 das "Europäische Institut für Philosophie und Religion" (EUPHRat).

Weitere Titel und Artikel der Autorin im Verlagsprogramm von Text & Dialog:

Text & Dialog

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